Landfrauen Türkheim Erben und Vererben

 

Zum Thema „Erben und Vererben“ konnte die Vorsitzende der Landfrauen Monika Mekle am 19. Februar den Rechtsanwalt Wolfgang Theissen aus Karlsruhe begrüßen. Ein wichtiges Thema; und doch ein Thema, das man gerne vor sich her schiebt. So beginnt der Referent auch mit der Frage, wie viele denn schon ein Testament gemacht haben, um diese gleich selbst zu beantworten: In der Regel haben nur 35-40% ein Testament gemacht. Und er betont, es sei sehr wichtig schon frühzeitig seinen Nachlass zu regeln, auch wenn sich dies im Laufe der Jahre noch mehrmals ändern kann. Dabei ist es nicht ausschlaggebend, ob das Testament privatschriftlich oder notariell verfasst wird. Wichtiger ist, das Testament so zu hinterlegen, dass es nicht übersehen oder gar in falsche Hände geraten kann. Dazu empfiehlt es sich durchaus, die Verfügung beim Notar zu hinterlegen. Wird nach dem Tod eines Testamentsverfassers ein privat hinterlegtes Testament aufgefunden, so ist zu beachten, dass dies nicht selbst geöffnet werden darf, sondern dem Nachlassgericht übermittelt werden muss. Zur Form einer privatschriftlichen Testamentsverfassung gibt es nur wenige Vorgaben. So muss der Verfasser mindestens 18 Jahre sein, die Verfügung handschriftlich erfolgen und mit Ort, Datum und Unterschrift mit sämtlichen Vor-, Zu- und Geburtsnamen versehen sein. Bei Änderungen am Testament empfiehlt es sich nur bei geringfügigen Änderungen, Streichungen o.ä. vorzunehmen. Um Eindeutigkeit zu erhalten rät der Rechtsanwalt, ein neues Testament zu erstellen und anschließend das vorhergehende zu vernichten. Um Klarheit in der Erbfolge zu erhalten und sowohl für Nachlassgeber, wie für Nachlassnehmer keine unangenehmen Überraschungen auszulösen empfiehlt es sich durchaus, einen notariellen Ratschlag einzuholen. Denn Themen wie Erbfolge, Pflichtteile, Schenkungen und steuerliche Freibeträge können durchaus komplex sein. Am Thema „Erben und Vererben“ kommt keiner vorbei. Das zeigte auch das Interesse an diesem gut besuchten Vortragsabend, der sogar von auswärtigen und männlichen Teilnehmer besucht war.

Simone Joos

  

Vorlesung bei den Landfrauen Türkheim

Um ein Haar hätte ich meine Hochzeit verpasst…

 

… so lautete das Thema beim Landfrauenabend am 5. Februar. Zu Gast war Elisabeth Eberle aus Winterbach. Sie las aus ihrem Buch „Also gut - ich mache es!“, das das Leben ihrer Mutter nachzeichnet. Eine Frau Jahrgang 1926. Sie wächst in eine Zeit mit vielen Umbrüchen und Veränderungen hinein. Wichtige Station war die Hebammenschule in Stuttgart. Der Wunsch und die Freude, dem Leben zum Leben zu verhelfen war ihr ein Leben lang wichtig und manches war ihrem Beruf nachgestellt. So auch die eigene Hochzeit, zu der sie eine zeitliche Punktlandung machte und gleichzeitig auf den geduldigen Ehemann vertraut, der ihr in ihrer Aufgabe den Rücken frei hält. Sie empfindet es als Berufung, sich dieser Aufgabe stellen zu dürfen! Die Hebamme auf dem Dorf war nicht nur zur Gebärstunde von Nöten. Natürlich gehörte auch die Säuglingspflege und Nachsorge der Wöchnerinnen dazu. Doch mancherorts wurde das Aufgabengebiet um die Versorgung von größeren Geschwistern erweitert, oder gab es dringend Wäsche zu waschen, oder scheute sie sich nicht, den Putzlappen zu ergreifen und etwas Ordnung zu schaffen. Die Veränderungen, die der Beruf der Hebamme durchmachte ging auch Maria mit. So wurde in den 60er Jahren die Hebamme zunehmend zur Beraterin für Frauenfragen wie z. B. der Verhütung. Mehr und mehr waren die Hebammen nun in Kliniken tätig und in den 80er Jahren stellte sich die mutige und erfahrene Frau einer neuen Herausforderung: Der Aufbau einer Geburtsstation mit Rooming in. Doch auch wenn das Berufsfeld sich äußerlich verändert hat, so ist die Hauptaufgabe der Hebamme schon seit hunderten von Jahren dieselbe geblieben. Und so fragt die Referentin auch ganz gezielt nach, in welchem alten Buch die Hebammen denn schon erwähnt wurden. Bald kam man auf die Bibel, in der zwei Hebammen beschrieben werden, die den hebräischen Frauen beim Gebären zur Seite standen und wie sie die durch einen Erlass des Pharao gefährdeten Neugeborenen Jungen schützten. Man spürte es der Referentin ab, wieviel Achtung sie vor dem Beruf und der Leistung ihre Mutter hat. Mit Begeisterung erzählt sie von der Freude, als Kind die Mutter zu Wöchnerinnen begleiten zu dürfen und die kleinen Neugeborenen betrachten zu können. Trotz aller Herausforderungen in Beruf und Familie war für Maria immer erstrangig: „Ich arbeite für das Leben!“

 

Simone Joos

   

Landfrauen Unterböhringen zu Besuch im Heimatmuseum in Bad Überkingen

Start in das Jahr 2019

Besuch im Heimatmuseum in Bad Überkingen

Das neue Jahr starteten die Landfrauen mit einem Besuch im Heimatmuseum in Bad Überkingen. Die Weihnachtsausstellung „Schön ist´s im Winter“ wurde extra für die Landfrauen nochmals geöffnet. Die liebevoll eingerichteten Räume rund um das Thema „Winter“ wurden von Frau Schall-Straub und Herr Straub mit vielen netten Geschichten erklärt. Im oberen Stock konnten die Landfrauen die  alpenländische und orientalische Krippen von Herrn Neumann bestaunen. Auch die übrigen Räume mit der „guten Stube“ und der Küche wurde von den Frauen erkundet.  Auf Grund des winterlichen Wetters erklärte sich Frau Schall-Straub spontan noch bereit den Landfrauen die Bad Überkinger St. Gallus-Kirche zu zeigen.

Der Ausklang fand in gemütlicher Runde in der Pizzeria da Nino statt.

Herzlichen Dank an Frau Schall-Straub, Herrn Straub und Herrn Neumann für die Gestaltung des schönen Nachmittags in Bad Überkingen.

  

Steinenkircher Landfrauen stimmen sich in Kühlhalle der Firma Weiling auf die kalte Jahreszeit ein

 Am vergangenen Dienstag zeigte sich der Spätsommer nochmals von seiner schönsten Seite. Temperaturen von über 20 Grad und ein strahlend blauer Himmel ließen die Herbstfarben richtig leuchten. Die Steinenkircher Landfrauen nutzten diesen schönen Tag zu einer interessanten Betriebsbesichtigung bei der Firma Weiling in Luizhausen. Die Firma Weiling ist Deutschlands drittgrößter Bio-Händler, von Luizhausen aus werden Bioläden im gesamten süddeutschen Raum beliefert. Über 12.000 Bioprodukte umfasst das Sortiment, davon allein 600 Käsespezialitäten. Dies erfuhren die 20 Landfrauen in einer 1,5-stündigen Führung von Betriebsleiter Henrik Hauser. Vom Anbau bis zur Auslieferung des zertifizierten Bioprodukts - seit über 40 Jahren ist die Firma Weiling in diesem Geschäft tätig, und zählt damit zu den Pionieren in diesem Bereich. Damit die Auslieferung der Produkte schnell und fehlerfrei erfolgen kann, ist vor einigen Jahren das moderne Logistiklager in Luizhausen mit verschiedenen Kältezonen entstanden. In einem Hochregallager werden rund 6.000 Trockenprodukte bei rund 14 Grad gelagert, die von den Mitarbeitern „gepickt“ und den Bestellungen zugeordnet werden. Die Landfrauen bekamen einen kleinen Einblick in das emsige Treiben, bevor es dann in den Kühlbereich weiterging, wo bei 6 Grad die Milchprodukte lagern. „So kalt ist es auch in Eurem Kühlschrank“, erklärte Betriebsleiter Hauser den bibbernden Landfrauen. Im Kühlraum für die rund 20 verschiedenen Bananensorten in unterschiedlichen Reifegraden und dem sonstigem Obst- und Gemüsebereich war es dann wieder etwas gemütlicher. Für Erstaunen sorgte, dass in Deutschland derzeit nur 5 Prozent aller Lebensmittel als Bioware gekauft werden, allerdings mit zunehmendem Trend. Mit der Einkehr im Mühlencafé in Geislingen klang ein sehr informativer und kurz“weiling“er Nachmittag aus.

Elke Ihring

Die Landfrauen Stubersheim feiern 60jähriges Jubiläum

 

Was am 6. März 1958 im Stubersheimer Ochsen seinen Anfang nahm, wurde am Sonntag in der festlich geschmückten Gemeindehalle gebührend gefeiert. Der Ortsverein der Landfrauen Stubersheim kann auf eine 60jährige Vereinsgeschichte zurückblicken.

In den Tag starteten die Frauen mit einem gemeinsamen Gottesdienst, der von Maren Pahl gehalten wurde. In ihrer Predigt fand Frau Pahl passende und ermutigende Worte für alle Menschen, die sich einbringen und engagieren. Ein gelingendes Miteinander brauche Ideen, deren Umsetzung, aber auch die Akzeptanz unterschiedlicher Ansichten.

Anschließend begrüßte Iris Ilg alle Gäste. Nach einem reichlichen Mittagsbuffet blieb Zeit für Gespräche über viele gemeinsame Erinnerungen aus den vergangenen 60 Jahren.

Als erste Gratulantin eröffnete Marie-Luise Linckh, Präsidentin des Landfrauenverbandes Württemberg-Baden e.V., mit ihrem Grußwort den Nachmittag. Sie erinnerte daran, wie wichtig auch heute noch die Landfrauenarbeit ist und ermutigte alle Frauen, sich für die Belange der Frauen einzusetzen.

Bürgermeister Johannes Raab gratulierte dem Verein mit passenden Worten zur Wichtigkeit einer funktionierenden Landfrauenarbeit im Dorf und appellierte an alle Frauen, sich kommunalpolitisch einzubringen.

Die Kreisvorsitzende Lieselotte Zeller stellte in ihrem Grußwort die Veranstaltungen und Aktivitäten der Landfrauen in den Mittelpunkt.

Den Abschluss der Gratulanten machte Ortsvorsteher Bernd Wachter. Er unterstrich, welch hohen Stellenwert die Landfrauen im Dorf haben und hob vor allem den Hüleshock und den Kinderfasching hervor. Er berichtete vom Planungsstand des neuen Brunnentrogs an der Kirche, der auf Initiative der Landfrauen hoffentlich im nächsten Jahr realisiert werden könne. Gemeinsam mit Herrn Raab überreichte er symbolisch eine Pflanze. Diese stehe für einen Baum, der gemeinsam mit den Landfrauen zur Erinnerung an das 60jährige Jubiläum an der Hüle gepflanzt werden solle.

Andrea Ziegler erinnerte an die Anfänge des Landfrauenvereins. Sie zeichnete ein Bild von der Zeit um 1958 und die Stellung der Frau zu dieser Zeit. Damals wie heute sei die Landfrauenarbeit ein wichtiger Bestandteil der Dorfgemeinschaft, obwohl sich die Zeiten sehr geändert haben. Als Höhepunkt wurden zwei Gründungsmitglieder, die dem Verein 60 Jahre die Treue gehalten haben, geehrt: Hermine Wieland und Erna Gruß. Die beiden Frauen haben viel zu erzählen und ihnen gebührt ein besonderer Dank, stellvertretend für alle Frauen, die damals den Mut zur Vereinsgründung hatten.

Ihren ersten öffentlichen Auftritt mit ihrem neuen Dirigenten Thomas Neumann gelang dem Männergesangverein Stubersheim mit Bravur. Premiere feierten die Sänger mit dem Lied „Männer“, für das sie begeisterten Applaus erhielten.

Alwine Müller zeigte mit ihrem Kastagnetten-Ensemble einen außergewöhnlichen und gelungenen Auftritt.

Annerose Ziegler erzählte im Backhausgschwätz Schwiegertochter Andrea und Enkelin Lenie Geschichten über die Anfänge des Vereins und einige nette Anekdoten, die die Frauen gemeinsam erlebt und die zusammengeschweißt haben. Die drei wurden mit viel Beifall belohnt.

Bei Kaffee und Kuchen, den stimmungsvollen Liedern der Hobbygruppe des Akkordeonclubs und dem Dank des Vorstandsteams durch Marianne Vogel-Laib an alle Helfer und Freunde des Vereins klang ein schöner Festtag aus.

Andrea Ziegler


    

60 Jahre LandFrauen Hofstett- Emerbuch

 

Wir setzen die Tradition fort, und feiern unser 60-jähriges Bestehen, mit einem Ausflug.

In diesem Jahr kann der Landfrauen Verein Hofstett-Emerbuch auf sein 60-jähriges Bestehen zurückblicken. Zu Beginn unserer Reise gab uns Waltraud Kustermann einen kurzen Rückblick über den Werdegang des Vereines, welcher 1958 von 19 Frauen gegründet wurde. Die ersten Vorsitzenden waren Gretel Oßwald und Liesel Häge. 19 Jahre später, im Jahr 1967,  übernahm Maria Schrag den Vorsitz.1977 wurde eine Gymnastikgruppe gegründet, welche Frau Beitel fast 40 Jahre leitete. 1983 hat Lina Frauenauer die Nachfolge von Frau Schrag angetreten. Sie führte den Verein 26 Jahr lang.  Ab diesem  Zeitpunkt hat der Verein ein Vorstandsteam. Karin Zimmermann war ab 2009 Ansprechpartnerin für den Verein, ab 2011 übernahm Edeltraud Kohn diese Aufgabe. Seit 2018 ist Waltraud Kustermann neuer Ansprechpartner.

2006 wurde eine weitere Sportgruppe für Kraft und Ausdauer gegründet mit den Übungsleitern Sabine Renner und Manuela Röder. Seit 2016 gibt es den Gymmastik Treff   -ganz unter dem Motto: wer rastet der rostet!  Übungsleiterin ist Waltraud Kustermann.

Seit dem Gründungsjahr 1958 hat sich vieles verändert. Trotz des Wandels in Familie und Beruf, der Veränderung des Frauenbildes konnte sich unser Verein, der aktuell 40 Mitglieder hat, 6-Jahrzente behaupten.

Bei herrlichem Sommerwetter starteten wir am 09.09.2018 zu unserem Jubiläumsausflug nach Bad Wimpfen. Dort wurden wir von 2 Stadtführern empfangen, die uns durch die historische Altstadt mit den schönen Fachwerkhäusern führten, und uns die Geschichte der Stadt näher brachten. Bereits 450v.Chr. gibt es die ersten Zeichen einer Besiedlung, somit hat die Stadt viel erlebt mit Höhen und Tiefen.  Danach ging es zum Mittagessen in die Gaststätte „Zum Kräuterweible“ wo wir mit gutem Essen verwöhnt wurden. Um 13.00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Schiffsanlegeplatz in Bad Wimpfen. Bei der  „Vier Burgen Rundfahrt“ auf dem Neckar  genossen alle den Ausblick auf die Weinberge, Burgen und das schöne Neckartal.  Anschließend  ging es mit dem Bus weiter nach Abstatt, mitten in die Weinberge, in das Blockhaus Seeger. Bei einem Viertele, gutem Vesper und netten Gesprächen ließen wir den Tag entspannt ausklingen.

 



     

Steinenkircher Landfrauen spenden Baumbank

 

Anlässlich ihres 70-jährigen Jubiläums im vergangenen Jahr haben die Landfrauen eine Baumbank gespendet. Diese steht vor dem Dorfhaus Steinenkirch, und lädt zum Verweilen ein. 

 

Setz di no, und ruh di aus,

auf dr ronda Bank am Dorfhaus.

Gestiftet hot dui Bank dr 70-jährige Landfrauenverein,

die Bank lädt zum Verweilen ein.

Also setz di no und ruh di aus,

auf dr ronda Bank am Dorfhaus.

 

 

   

Gut besuchte Sichelhenke der Steinenkircher Landfrauen am vergangenen Sonntag

 

Aus Nah und Fern strömten die zahlreichen Besucher ins Steinenkircher Dorfhaus. Die Veranstaltung begann mit einem stimmungsvollen Gottesdienst, der von den Landfrauen begleitet und der Kirchenband musikalisch umrahmt wurde. Pfarrerin Renz nahm die Walnuss zum Thema, um für die reiche Ernte zu danken, erinnerte gleichzeitig aber auch an die alte Tradition der Sichelhenke. Im Anschluss daran verwöhnten die Landfrauen ihre zahlreichen Gäste kulinarisch. Zur Mittagszeit waren alle Plätze im herbstlich dekorierten Dorfhaus voll besetzt, als die Landfrauen ein leckeres Mittagessen servierten. Es gab sowohl gegrillten Schweinehals als auch selbstgemachte Maultaschen „nach Landfrauenart“. Eine reichhaltige Kuchentafel am Nachmittag ließ dann keine Wünsche mehr offen.

 

Neben zahlreichen Ehrengästen durfte Gerlinde Siegner aus dem Vorsitzenden-Team in ihrer Ansprache einen ganz besonderen Gast begrüßen: Die Präsidentin des Landfrauenverbands Württemberg-Baden Marie-Luise Linckh. Die Präsidentin zeigte sich sehr angetan von der Arbeit der Steinenkircher Landfrauen. Der Landfrauenverein Steinenkirch konnte im vergangenen Jahr sein 70-jähriges Bestehen feiern. Anlässlich dieses Jubiläums haben die Landfrauen auf dem Vorplatz des Dorfhauses eine Baumbank gestiftet. Dank der tatkräftigen Unterstützung des Bauhofs konnte auch der Platz am Dorfhaus schön hergerichtet werden. Gerlinde Siegner lud alle dazu ein, auf dieser Bank Platz zu nehmen.

 

Viele Lacher gab es dann am Nachmittag bei einem lustigen Sketch der Landfrauen. Nicht zuletzt dank der vielen fleißigen Landfrauenhände war auch die diesjährige Sichelhenke wieder ein voller Erfolg. Die Landfrauen bedanken sich bei allen Gästen herzlich für den Besuch.

 

Elke Ihring

  

Kultur- und Verbraucherinformation an einem Tag Landfrauen Unterböhringen auf Ausfahrt zur Burg Hohenzollern und Albgold in Trochtelfingen

Kultur- und Verbraucherinformation an einem Tag

Landfrauen Unterböhringen auf Ausfahrt zur Burg Hohenzollern und Albgold in Trochtelfingen

Vergangene Woche waren die Landfrauen wieder auf Tour. Das erste Ziel war die Burg Hohenzollern, am Fuße der Stadt Hechingen. Auf dem Besucherparkplatz wurde zunächst ein kleines Frühstück mit Brezeln und Hugo eingenommen. Der Shuttlebus brachte dann die Frauen die Serpentinen zur Burg hinauf. Oben angekommen, konnte das herrliche Spätsommerwetter und die tolle Aussicht auf Hechingen und die Schwäbische Alb genossen werden. Die Führung durch die Schau- und Prunkräume war hoch interessant. Anschaulich erzählte der Burgführer Anekdoten und Geschichten aus dem Leben der Majestäten und Hoheiten. Höhepunkt war die Schatzkammer, in der wertvolle kunsthistorische Gegenstände zu entdecken waren, darunter kostbares Tafelsilber und Porzellan, die Tabaksdosen Friedrichs des Großen, sein Uniformrock mit dem legendären Einschussloch, das prächtige Hofkleid der Königin Luise von Preußen sowie – als besonderer Höhepunkt – die preußische Königskrone. Auf eigene Faust konnten die beiden Kapellen besichtigt werden. Nach einer Pause, die zu weiteren Erkundungen der Burg oder im Burgbiergarten genutzt wurden ging es zu Fuß oder mit dem Schuttlebus wieder zum Ausgangspunkt und Parkplatz hinab.

Der zweite Halt unserer Ausfahrt war das Alb-Gold-Kundenzentrum in Trochtelfingen. Herzlich begrüßt wurden wir von der charmanten und sympathischen Mitarbeiterin der Firma Albgold. Nach einer kurzen Einführung mit Erläuterung zur Firmengeschichte ging es in die Produktionsgebäude. Zunächst mussten alle, die die Produktion besichtigten wollten, aus hygienischen Gründen, weiße Umhänge und Hauben anziehen, was natürlich für großes Gelächter sorgte. In einem Film wurden die Frauen in die Produktion der Teigwarenherstellung eingeführt. Besichtigt wurden dann die modernsten Anlagen wie die Eier-Aufschlagmaschine, die Pressen, Trocknungsmaschinen und die Verpackungsmaschinen. Zum Schluss beantwortete die Mitarbeiterin der Firma Albgold noch einige spezielle Fragen, ehe wir im angeschlossenen Cafe unseren Kaffeedurst stillen konnten. Im Verkaufsraum konnte noch nach Herzenslust die verschiedensten Nudelvarianten und weitere Spezialitäten aus der Region erworben werden.

Die Frauen konnten die Weiterfahrt über Münsingen, dem Schloss Lichtenstein und dem Seeburger Tal genießen. Der gelungene, aber zum Schluss recht kurze Abschluss fand im Gasthaus Selteltor in Wiesensteig statt.

Martina Grupp

  

60 Jähriges Jubiläum in Unterböhringen

60 Jahre Landfrauen Unterböhringen

 

Unterböhringer Landfrauen feiern ihr 60-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumsgottesdienst und anschließender Feier im Gemeindehaus Unterböhringen.

 

Mit dem Lied „Halleluja“ begrüßten die Sängerinnen des Kreislandfrauenchors Geislingen unter der Leitung von Isolde Pesavento die zahlreich erschienenen Festgäste in der St. Peter- und Paulskirche in Unterböhringen. In der Festpredigt ging Pfarrer Georg Braunmüller auf das Danken und Segnen ein. Umrahmt wurde der Gottesdienst von wunderschönen und bekannten Kirchenliedern.

 

Bei herrlichstem Sonntagswetter wurde im sommerlich geschmückten Gemeindehaus weitergefeiert. Die 1. und 2. Vorsitzende Martina Grupp und Annerose Gansloser begrüßten nun offiziell die Festgäste. Die Grußworte durch Bürgermeister Matthias Heim, der Kreislandfrauenvorsitzenden Lieselotte Zeller und dem Vertreter der Unterböhringer Vereine Christian Enz zeichnete sich durch viel Lob und Dank an den Landfrauenverein aus. Bürgermeister Matthias Heim ehrte die Gründungsmitglieder Marie Banzhaf und Else Gairing sowie die 1. und 2. Vorsitzenden Martina Grupp und Annerose Gansloser mit einem Blumenstrauß. Von den Unterböhringer Vereinen wurde ein Backschieber mit Gravur, als Erinnerung an das heutige Jubiläum, überreicht. Dieser erhält im Backhaus einen Ehrenplatz. Der Kreislandfrauenchor umrahmte mit dem „Landfrauenlied“ und weiteren schönen Liedern den offiziellen Teil der Feier. Die Geschichte der Unterböhringer Landfrauen, eindrucksvoll von Annerose Gansloser vorgetragen und eine Bilderpräsentation mit den Landfrauenaktivitäten der letzten 20 Jahre durfte ebenfalls nicht fehlen.

 

Nach vielen Reden freuten sich die Landfrauen und  Gäste dann auf das Essen. Klassisch, bodenständig und schwäbisch wurden an die Gäste Maultaschen mit Kartoffelsalat serviert. Alle waren beigeistert. Abgerundet wurde der Nachmittag mit Kaffee und leckeren, selbstgebackenen Kuchen.    

 

Vielen herzlichen Dank an Pfarrer Georg Braunmüller für den schön gestalteten Jubiläumsgottesdienst, den Kreislandfrauenchor unter der Leitung von Isolde Pesavento für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes und Festes, den vielen Grußworten und schönen Geschenken, Familie Hagmann für die Lieferung des wunderbaren Mittagessens, den vielen fleißigen Kuchenbäckerinnen, den vielen Helferinnen und natürlich meiner gesamten Vorstandschaft für Ihren tollen Einsatz.  

 

Martina Grupp, 1. Vorsitzende

  

Die Kreislandfrauenverbände Geislingen und Göppingen haben am Mittwoch den 06.06.2018 in Süssen im Gasthaus Hirsch zum Bäuerinnentreffen der Landfrauen eingeladen.

 Referentin Hildegard Brändle ging in ihrem Vortrag:“ Wer schaffen will, muss fröhlich sein (Theodor Fontane) auf die unterschiedlichen Lebenssituationen und deren Umgang ein.
Mit

Die Kreislandfrauenverbände Geislingen und Göppingen haben am Mittwoch den 06.06.2018 in Süssen im Gasthaus Hirsch zum Bäuerinnentreffen der Landfrauen eingeladen.
 Referentin Hildegard Brändle ging in ihrem Vortrag:“ Wer schaffen will, muss fröhlich sein (Theodor Fontane) auf die unterschiedlichen Lebenssituationen und deren Umgang ein.
Mit diesem Gedicht des bedeutenden Dichters Theodor Fontane eröffnete Hildegard Brändle ihren Vortrag. Auf ihrem Hof in Münsingen hat sie seit einigen Jahren eine eigene Praxis für Logotherapie.
Fröhlich zu sein drückt genau das aus was im Leben wichtig ist bereits unsere Vorfahren haben dies gewusst und sich seinerzeit schon Gedanken über den Sinn des Lebens gemacht. Sich Zeit für sich selber zu nehmen oder einfach mal nur Arbeiten so Brändle.
 
Arbeit ist dabei eine Grundvoraussetzung. Wer an seinen Aufgaben Freude hat, hat auch Lust am Leben. Nach einem Zitat von Sigmund Freud:  war der Mensch  Arbeitsfähig, so galt er als Gesund und somit auch als Lebensfähig.
Unsere Zufriedenheit ist ein hohes Gut, auch mal Stolz darauf zu sein, auf das, was man geschaffen hat  und macht uns unser Leben leichter. Auch viele Sprüche aus manchen Poesiealben wie;“ Willst du Glücklich sein im Leben so Trage bei zu anderen Glück ( Sigmund Freud ) sind Lebensweisheiten für den Alltag
Hildegard Brändle erklärt die 3 Pfeiler auf denen das Leben gelingt, einem Teil der eigenen Schöpfung, dem Teil der einen Erlebnisse und einem Teil der eigenen Einstellung .Die allergrößte Menschliche Leistung sei , wenn einem alle 3 Säulen gelingen.
 „Frau Brändle ermutigt am Ende ihrer Ausführungen alle den Blick auf die eigene reich gefüllte Scheune zu werfen, was einem so alles schon gelungen ist, mit was man beschenkt worden ist und sich dies immer wieder bewusst zu machen.
 
Gez. Gerlinde Siegner 07.06.2018

Der Kreislandfrauenverband war am 2.6.18 unterwegs im schönen Allgäu.

Die erste Station war nach kurzer Fahrzeit schon erreicht als wir auf dem Mostbauer Betrieb der Familie Waggershauser aufs herzlichste begrüßt worden sind. Es ging auch gleich weiter mit dem Mostzügle, um den schon in der 10ten Generation geführten Betrieb zu erkunden. Beim ersten Stopp am Bauern und Kräutergarten erläuterte uns Frau Waggerhauser die Wirkung unterschiedlicher Gartenkräuter und dass Sie von Paparazzen so überhaupt nix hält. Weiter ging´s übers Land vorbei an den Aroniaplantagen, die am Hof als Saft, Likör und Pulver Vermarktet werden. Die informative und sehr witzig- unterhaltsame Fahrt endete an der Schaubrennerei mit einer Aronia Verkostung. Anschließen konnten man sich  bei einem vorzüglichen hausgemachten Mostvesper mit frischem Holzofenbrot und Most von Äpfeln und Kirschen stärken. Als weiteres stand der Klostergarten in Reute auf dem Programm. Schwester Beate erwartete und in ihrem Kräutergarten. Sie ging ausführlich auf die unterschiedlichen Kräuter und ihre Wirkungen ein. Heutzutage könnten viele Allergien nur durch die Verwendung von Kräutern geheilt werden, so Schwester Beate. Zu guter letzt noch das Kraut der Unsterblichkeit das in keiner Einkaufstasche fehlen durfte. Nach  Kaffee und Kuchen im Bildungshaus des Klosters ging es auch schon wieder weiter zum Allgäu Hof der Familie Müller. Betriebsinhaber Michael Müller führte über den familiengeführten Betrieb mit Braunviehhaltung, die er zum großen Teil aus eigener Anzucht erweiterte, und erläuterte wie in den Lebensmitteleinzelhändlern seine Milch vom Kunden selbst abgefüllt werden kann. Seit diesem Jahr bist der Betrieb im Besitz einer eigenen Molkerei. Auch ein GÜLL- E –Werk ist am Betrieb schon seit einigen Jahren in betrieb .Der Strom wir am eigenen Betrieb und im Umland genutzt. Direkt am Hof steht ein Milchhäusle, an dem auch die Milch frisch abgefüllt werden kann, darüber hinaus konnten frische Eire der 60 Hühner vom Hof und Fruchtaufstriche erworben werden. Nach all den Eindrücken wurde die Heimreise angetreten mit einer Abschlusseinkehr im Gasthaus Hirsch in Erbach – Ersingen

Gerlinde Siegner