Die Kreislandfrauenverbände Geislingen und Göppingen haben am Mittwoch den 06.06.2018 in Süssen im Gasthaus Hirsch zum Bäuerinnentreffen der Landfrauen eingeladen.

 Referentin Hildegard Brändle ging in ihrem Vortrag:“ Wer schaffen will, muss fröhlich sein (Theodor Fontane) auf die unterschiedlichen Lebenssituationen und deren Umgang ein.
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Die Kreislandfrauenverbände Geislingen und Göppingen haben am Mittwoch den 06.06.2018 in Süssen im Gasthaus Hirsch zum Bäuerinnentreffen der Landfrauen eingeladen.
 Referentin Hildegard Brändle ging in ihrem Vortrag:“ Wer schaffen will, muss fröhlich sein (Theodor Fontane) auf die unterschiedlichen Lebenssituationen und deren Umgang ein.
Mit diesem Gedicht des bedeutenden Dichters Theodor Fontane eröffnete Hildegard Brändle ihren Vortrag. Auf ihrem Hof in Münsingen hat sie seit einigen Jahren eine eigene Praxis für Logotherapie.
Fröhlich zu sein drückt genau das aus was im Leben wichtig ist bereits unsere Vorfahren haben dies gewusst und sich seinerzeit schon Gedanken über den Sinn des Lebens gemacht. Sich Zeit für sich selber zu nehmen oder einfach mal nur Arbeiten so Brändle.
 
Arbeit ist dabei eine Grundvoraussetzung. Wer an seinen Aufgaben Freude hat, hat auch Lust am Leben. Nach einem Zitat von Sigmund Freud:  war der Mensch  Arbeitsfähig, so galt er als Gesund und somit auch als Lebensfähig.
Unsere Zufriedenheit ist ein hohes Gut, auch mal Stolz darauf zu sein, auf das, was man geschaffen hat  und macht uns unser Leben leichter. Auch viele Sprüche aus manchen Poesiealben wie;“ Willst du Glücklich sein im Leben so Trage bei zu anderen Glück ( Sigmund Freud ) sind Lebensweisheiten für den Alltag
Hildegard Brändle erklärt die 3 Pfeiler auf denen das Leben gelingt, einem Teil der eigenen Schöpfung, dem Teil der einen Erlebnisse und einem Teil der eigenen Einstellung .Die allergrößte Menschliche Leistung sei , wenn einem alle 3 Säulen gelingen.
 „Frau Brändle ermutigt am Ende ihrer Ausführungen alle den Blick auf die eigene reich gefüllte Scheune zu werfen, was einem so alles schon gelungen ist, mit was man beschenkt worden ist und sich dies immer wieder bewusst zu machen.
 
Gez. Gerlinde Siegner 07.06.2018

Der Kreislandfrauenverband war am 2.6.18 unterwegs im schönen Allgäu.

Die erste Station war nach kurzer Fahrzeit schon erreicht als wir auf dem Mostbauer Betrieb der Familie Waggershauser aufs herzlichste begrüßt worden sind. Es ging auch gleich weiter mit dem Mostzügle, um den schon in der 10ten Generation geführten Betrieb zu erkunden. Beim ersten Stopp am Bauern und Kräutergarten erläuterte uns Frau Waggerhauser die Wirkung unterschiedlicher Gartenkräuter und dass Sie von Paparazzen so überhaupt nix hält. Weiter ging´s übers Land vorbei an den Aroniaplantagen, die am Hof als Saft, Likör und Pulver Vermarktet werden. Die informative und sehr witzig- unterhaltsame Fahrt endete an der Schaubrennerei mit einer Aronia Verkostung. Anschließen konnten man sich  bei einem vorzüglichen hausgemachten Mostvesper mit frischem Holzofenbrot und Most von Äpfeln und Kirschen stärken. Als weiteres stand der Klostergarten in Reute auf dem Programm. Schwester Beate erwartete und in ihrem Kräutergarten. Sie ging ausführlich auf die unterschiedlichen Kräuter und ihre Wirkungen ein. Heutzutage könnten viele Allergien nur durch die Verwendung von Kräutern geheilt werden, so Schwester Beate. Zu guter letzt noch das Kraut der Unsterblichkeit das in keiner Einkaufstasche fehlen durfte. Nach  Kaffee und Kuchen im Bildungshaus des Klosters ging es auch schon wieder weiter zum Allgäu Hof der Familie Müller. Betriebsinhaber Michael Müller führte über den familiengeführten Betrieb mit Braunviehhaltung, die er zum großen Teil aus eigener Anzucht erweiterte, und erläuterte wie in den Lebensmitteleinzelhändlern seine Milch vom Kunden selbst abgefüllt werden kann. Seit diesem Jahr bist der Betrieb im Besitz einer eigenen Molkerei. Auch ein GÜLL- E –Werk ist am Betrieb schon seit einigen Jahren in betrieb .Der Strom wir am eigenen Betrieb und im Umland genutzt. Direkt am Hof steht ein Milchhäusle, an dem auch die Milch frisch abgefüllt werden kann, darüber hinaus konnten frische Eire der 60 Hühner vom Hof und Fruchtaufstriche erworben werden. Nach all den Eindrücken wurde die Heimreise angetreten mit einer Abschlusseinkehr im Gasthaus Hirsch in Erbach – Ersingen

Gerlinde Siegner